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Fortbewegungsfreunde Vier Dortmunder auf Touren

KTM EXC 250 (2017)

Fortbewegungsfreunde

Vor knapp 2 Wochen habe ich in Norddeutschland meine 2017er KTM EXC 250 abgeholt. Einen wirklichen Grund die Beta abzugeben hatte ich nicht. Die 300er hat mich nie im Stich gelassen, lief sauber und kräftig etc. Aber irgendwie hatte ich schon vor dem Rumänien Urlaub den Gedanken, mal wieder was anderes zu probieren. Mit der EXC 250 von 2012 bin ich 2013-14 sehr viel gefahren und hatte eigtl. nichts daran zu meckern und obendrein beim schnell fahren auch mehr Spass gehabt. Der etwas kleinere Hubraum liess sich irgendwie besser quetschen.

Als KTM dann die neuen EXC Modelle vorstellte und sich ein Kumpel anbot mir eine solche zu günstigen Konditionen zu ordern war die Entscheidung schnell gefasst: So eine muss her.

Zumal KTM endlich den E-Start nachgebssert hatte und etliche weitere Neuerungen versprach.

Die Beta habe ich halbwegs schnell, aber ziemlich billig verkauft. Dann hiess es noch ein paar Wochen warten und die KTM abholen.

Vor der ersten Fahrt stand Zusammenbau und Entdrosselung an. Das war relativ gut zu machen, aber mit der ein oder anderen Kleinigkeit habe ich mich schwer getan. Die Fussrasten haben mich z.B. viel Zeit gekostet, da ich zuerst den Rahmenschutz angebaut und erst später festgestellt habe, dass dieser für die Rasten demontiert sein muss.

Da ich das KTM typische Orange nicht mag, habe ich mir einen schwarzen Plastiksatz von den 16er SX Modellen besorgt und nach 2 Fahrten auch verbaut. Dazu hat mir Olli Hülsen für die goldenen SM-PRO Felgen gedreht und ich habe noch von der Beta die Handprotektoren, die Gabelschützer aus Carbon sowie die Zap Klemmen für Kupplung und Bremse verbaut. Da es von KTM noch keinen Motorschutz gibt, habe ich mit Ollis Hilfe den alten Motorschutz der Beta angepasst. Das kann sich eigtl. durchaus sehen lassen.

Im Motor habe ich bereits vor der ersten Fahrt die rote Auslassfeder verbaut. Die Bedüsung ist für 6-15 Grad und 0-300m gewählt. Nach ersten Testfahrten bin ich damit sehr zufrieden.

Generell ist die KTM top. Ich finde die 17er Modelle sind ein deutlicher Schritt nach vorn. Die Ausgleichswelle reduziert die Vibrationen spürbar, der E Start funktioniert top, die Gabel ist von oben einstellbar, der Luftfilter ist idiotensicher, Gewicht und Handling überzeugen!

Mit der Wahl der 250er bin ich ebenfalls zufrieden. Die 300er die ich getestet habe, war mir bereits untenrum im wesentlichen zu stark und zu fordernd. Im Wald oder beim Extremenduro mag das besser sein, aber für den Mix den wir fahren glaube ich die bessere Wahl getroffen zu haben.

Negativ kann ich bis jetzt nur von wirklich übertriebener Empfindlichkeit der Seitenteile berichten. Die Stiefel scheuern dermassen, dass man bereits nach wenigen Kilometern deutliche Abriebspuren und Kratzer sieht.

Was beim Anbau der schwarzen Polisport Plastiks auffiel, war die gute Passgenauigkeit, und, dass der Tacho verbaut bleiben kann trotz Lampenmaske.

Aber jetzt Bilder statt Worte:

19. September 2015

Mittlerweile stehen gut 25bh auf der Uhr und die KTM schlägt sich taper. Die ersten Renneinsätze sind absolviert. Das 2h Enduro in Lingen und das Teamenduro am selben Tag, sowie am vergangenen Samstag das Jahreshighlight in Winkel. 5h Teamenduro!

In Lingen habe ich mich blöderweise darauf verlassen, dass die KTM weniger Sprit verbraucht als meine Beta und deshalb einen Tankstopp nicht einkalkuliert. Nach 1:30 war Reserve angesagt und nach 1:45h mein Rennen dann vorbei. Sehr ärgerlich, da ich eigtl ganz flott unterwegs war. Nach längerer Zeit hatte ich endlich mal wieder im Familienduell die Nase vorn ;).

In Winkel konnte ich dann von der Fitness und dem Kampfgeist von Jonas profitieren und wi haben einen sensationellen sechsten Platz eingefahren!

Noch ein paar Worte zum Mopped.

Der Verbrauch ist leider etwas hoch, recht viel Sprit geht über den Überlauf verloren.

Dar Motor ist ein Gedicht.

Das Fahrwerk gefällt mir sehr gut, in Winkel auf dem sehr zerballerten Kurs war es mir jedoch zu unterdämpft. Ich hätte es auf den "Sport" EInstellungen aus dem Handbuch lassen sollen und nicht auf "Komfort" einstellen sollen.

Der Luftfilterwechsel geht sehr gut von der Hand. Endlich mal keine Angst etwas falsch eingebaut zu haben.
 

KTM EXC 250 (2017)
KTM EXC 250 (2017)
KTM EXC 250 (2017)

30. September

Zwei Neuerungen habe ich heute verbaut (und der Tacho tut auch wieder).

Zum einen eine gefräste Gabelbrücke in schwarz vom SX Modell und zum anderen ein JD Kit.

Von der Gabelbrücke verspreche ich mir im Wesentlichen eine stimmigere Optik und etwas bessere Klemmung der Gabel.

Das JD Kit kommt hoffentlich dem Spritverbrauch zu Gute.

Bedüsung:

Hauptdüse: 430

Leerlaufdüse: 35

Blaue Nadel auf Clip 3,5

Luftschraube 2 Umdrehungen raus.

Von JD angedacht ist eigtl. eine 30er Leerlaufdüse - dummerweise ist diese nicht mitgeliefert gewesen und auch von KTM nicht dabei.

Am Sonntag wird im Wald getestet - das Ganze seit langem mal wieder mit den originalem Maxxis F.I.M. Reifen.

Ich bin gespannt.

 

03. Oktober

 

Zwei Fahrtage, einer im Sand und einer im Wald sind absolviert. Im Wald ist die KTM nun etwas zu spitz, aber im Sand brennt sie ein Feuerwerk ab.

 

Der Motor spricht super an, dreht kräftiger und höher aus, klingelt nicht und macht viel Spaß.

 

Was davon nun am JD Kit oder Endtopf liegt kann ich leider nicht sagen. Die Kombination ist jedenfalls top.

 

Januar 2017

 

Nach nunmehr einem guten halben Jahr begleitet mich die KTM weiter klaglos auf alles Wochenendausflügen.

Während man in diversen Foren vermehrt von Abstimmungsschwierigkeiten und genereller Ablehnung gegenüber

dem Mikuni Vergaser liest, habe und hatte ich nie derartige Probleme.

 

Zwar fahre ich nun seit einigen Monaten schon das JD Kit mit der blauen Nadel auf den 3,5 Clip, einer 430er Haupt und einer 35er Leerlaufdüse, aber auch mit dem Originalsetting bin ich gut zurecht gekommen.

 

Übrigens –man darf es kaum aussprechen- habe ich auch zum Winter hin nichts an der Bedüsung geändert. Ich habe schlicht und ergreifend keinen Anlass hierfür gesehen. Die Kiste hat keinen Magerlauf, klopft oder klingelt nicht und läuft einfach so wie sie soll.

 

Anfangs hatte ich, zumindest gefühlt, recht hohen Spritverbrauch. Trotz gegenteiliger Ratschläge habe ich daraufhin den Überlaufschlauch der Schwimmerkammer in einem leichten Bogen nach oben gelegt und den Vergaser etwas gedreht. Nun sind auch längere Touren (50km+) kein Anlass zur Sorge. Leer gefahren habe ich den Tank bisher nie, vermute aber, dass ca. 80km Reichweite „drin“ sind.

 

Neue Teile habe ich auch verbaut. Zum einen eine Acerbis X-Seat Sitzbank in schwarz und der soften Ausführung. Mir gefällt die Bank sehr gut, auch wenn die Optik gewöhnungsbedürftig ist. Ich hoffe, dass der Verschleiß ob der Form nicht zu hoch gerät. Die Zeit wird es zeigen… Um bei anspruchsvolleren Touren die KTM besser anpacken zu können habe ich noch Bergegurte verbaut. Gekauft habe ich die bei ebay. Das aufgerufene Geld ist dabei ziemlich verplempert, aber ich war zu faul selbst etwas zu basteln. Die Dinger tun ihren Dienst und gut.

 

In einigen Monaten wollen Jonas und ich den Enduropokal mitfahren, dafür müssen dann wieder Lampen und Blinker verbaut werden. Mal sehen, ob es bis dahin eine schwarze Maske gibt…

KTM EXC 250 (2017)
KTM EXC 250 (2017)
KTM EXC 250 (2017)
KTM EXC 250 (2017)
KTM EXC 250 (2017)
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