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Fortbewegungsfreunde Vier Dortmunder auf Touren

Enduro mit Emy 2012

Fortbewegungsfreunde

 

Ende Juli sollte es endlich wieder nach Rumänien gehen.

 

Diesmal nicht auf eigene Faust und ins Landesinnere, sondern mit Guide und recht grenznah hinter Arad.

 

Auf "Enduro mit Emy"   link   bin ich im Endurojunkie Forum aufmerksam geworden. Der Kontakt war schnell hergestellt und es galt dann den Termin und die Mitreisenden festzulegen.

 

Mit unseren Niederrheiner Freunden Jonathan, Jan und Flo wollten wir sowieso gemeinsam wegfahren und es ergab sich, dass Jogi als sechster Mann auch Zeit und Lust auf den Urlaub hatte.

 

Die Buchung und Organisation lief problemlos über die Frau von Emy. Diana spricht gut deutsch und antwortet rasch auf Anfragen per Mail.

 

 

 

21.Juli 2012 Freitag

 

 

 

Am Freitag hatte ich mir schon frei genommen um nach Dortmund zu fahren und alle Sachen in Ruhe packen zu können.

 

Relativ routiniert hatte ich in Aachen den Bus mit den Ersatzteilen, Werkzeug, Klamotten etc. beladen, so mussten wir nur Tobi Gasgas und seine Klamotten verstauen.

Es macht sich schon bemerkbar wenn man jedes Wochenende mit der Enduro unterwegs ist, da weiss man recht genau was man benötigt.

 

 

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Es passte alles gut in meinen Bus, den Trialer den wir als Backup eigentlich mitnehmen wollten, haben wir aber zuhause gelassen.

 

Für uns ging die Fahrt am Samstag in der Früh los.

 

Gegen fünf Uhr sind wir auf der A45 in Richtung Süden gefahren.

 

Ziel war wie im Jahr 2010 Kõvágóörs wo wir über Nacht bei Arpad und Zsuzsa bleiben wollten.

 

 

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Die Fahrt verlief sehr gut, ohne Stau bei bestem Autofahrwetter und ohne Navigationsprobleme.

Gegen 17 Uhr müssten wir am Ballaton angekommen sein.

 

Zsuzsa hat uns gut versorgt und wir hatten einen netten, aber recht kurzen Abend.

 

Gutes Essen

 

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Ein paar Bier

 

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Kleines Kartenstudium

 

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22.Juli 2012 Sonntag

 

 

 

Ausgeschlafen und guter Dinge sind wir in diesem schönen Zimmer aufgestanden

 

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Nach dem Früstück ging es an den zweiten Teil der Anfahrt nach Arad.

 

 

Erst einmal entlang des Balaton,

 

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dann über Budapest auf die Autobahn und bei Mako über die Grenze auf die herrlichen rumänischen Strassen.

Die Bahnübergänge können auch heute noch jedem Auto die Achsen rauben wenn man nicht in Schrittgeschwndigkeit darüber fährt!

 

 

Gegen 14-15 Uhr sind wir bei der Pension "Äpfelhaus" link   ca. sieben Kilometer hinter Arad und kurz vor dem Dorf Horia angekommen.

 

Unsere Freunde waren am Samstag gegen Abend gestartet und schon etwas länger da.

 

Erstmal Mopeds ausladen und schön fürs Foto aufstellen.

 

Von vorne nach hinten:

 

Flos KTM EXC 300 von 2011

Jonas Husaberg TE 300 von 2012

Tobias Gasgas EC 300 von 2008

Jonathans Gasgas EC 250 von 2008

Jans Gasgas EC 300 von 2009

Jogis Gasgas EC 300 von 1999

 

 

 

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So sauber sollten die Mopeds nicht lange bleiben!

 

Auf dem Bild sieht man rechts das Haus in dem wir uns umziehen konnten und links die Pension, klar unsere Busse sieht man auch.

 

 

Die Zimmer waren sehr schön!

 

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Jogi und Jonathan hatten sogar ein richtig großes Zimmer!

 

 

Abends kamen Emy und Diana vorbei um uns zu begrüßen und zu klären was wir fahren wollen.

Auf einer Skala von 1-10 von leicht bis schwer haben wir uns einstufen sollen.

Ich hab ne 8 aufgeschrieben und bin damit auch ganz gut bedient gewesen, die ein oder andere 9 bin ich wohl auch zwischendurch gefahren...

 

 

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Noch ein, zwei Bier, ein gutes Abendessen und dann gings in die Falle

 

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23.Juli 2012 Montag

 

Morgens um 9 Uhr waren wir mit Emy verabredet.

Das Wetter war beschissen- hatten wir wohl aus der Heimat mitgebracht und Emy kam in Regenmontur aus Arad auf eigener Achse angefahren.

 

So richtig loslegen konnten wir aber noch nicht.

An Jans Gasgas hing der Schwimmer und erst nach zweimaliger Demontage des Vergasers war der letzte Dreck aus dem Nadelventil gepustet.

 

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Der einzige Wehrmutstropfen an dem Gesamtpaket Emy als Guide und Äpfelhaus als Pension ist die Entfernung zu den Bergen.

Am Vorabend haben wir uns schon drüber unterhalten und geraten wie weit die Zarand Berge weg sind.

Es sind 18.5 mit dem GPS gemessene Kilometer für die wir bei 60-70 km/h schon ein paar Minuten über Strasse und Feldweg brauchten.

 

Aber so schlimm war das auch wieder nicht. Blöd, dass man halt schon 1.5Liter Sprit verballert!

 

 

Die Strecken die Emy dann mit uns fuhr waren sehr abwechslungsreich.

 

Recht zu Anfang ein schönes Bachbett das an die Kondition ging und wohl zur Einschätzung unserer Leistungsfähigkeit diente.

 

Jonathan3

 

Jonathan1

 

Immer wieder gab es Auffahrten "optionals" wie Emy sie nannte die richtig knackig waren.

Ich hab glaub ich keine ausgelassen...

 

Tobi 

 

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Jogi

 

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und Emy

 

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Mittags ging es in ein kleines Dorf, wo wir etwas gegessen und getrunken haben.

Sehr angenehm ist, dass Emy alles zahlt und regelt. Am Ende des Urlaubes wird dann sehr ehrlich abgerechnet und niemand wird auch nur ansatzweise über den Tisch gezogen!

 

 

 

 

 

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An einer recht schwierigen Auffahrt hat Flo dann seine KTM regelrecht in den Himmel geschossen.

Er bekam plötzlich wieder Grip im letzten Teil der Auffahrt und ist abgeflogen.

Die KTM ist zum Glück nicht ins Tal gefallen, sondern oben eingeschlagen.

Der gute Renthal Lenker und das Rahmenheck sind verbogen worden, Flo ist heile geblieben!

 

Hier aus dem Video ein Foto

 

Flug Flo

 

Flo kurz vorm Himmelfahrtskommando

 

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Hier noch ein Bild von Jonathan beim wenden in diesem Hang

 

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Abends kamen wir nach vielen Stunden wieder an der Pension an.

 

Im Wald verliert das Navi, obwohl es echt ein gutes Teil ist, immer wieder den Empfang. Die Daten sind daher mit Vorsicht zu geniessen!

 

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Da Jans Gasgas untenrum wenig und obenrum zuviel Leistung hatte und Flos Karre sowieso gerichtet werden musste wurde am Abend geschraubt.

Am nächsten Tag waren beide Mopeds wieder startklar!

 

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24.Juli 2012 Dienstag

 

Der nächste Tag begann ausgeschlafen und ohne Regen. Emy war um 10 Uhr bei uns und wir hatten für den Tag eine ausgewachsene Runde auf dem Programm.

 

Geplant war ein Mittagessen auf einem Hof in den Bergen.

Auf dem Weg dorthin stand natürlich Enduro ohne Ende auf dem Programm!

Emy macht das wirklich sehr gut, er mischt hartes mit gut fahrbarem, kennt sich bestens aus, achtet auf die Gruppe und zeigt immer wieder "optionals" die man versuchen kann wenn man Bock hat.

 

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Hier sieht man uns beim Essen auf dem Bauernhof, warum wir so böse dreiblicken weiss ich allerdings nicht.

 

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Schon die "Vorspeise" hätte mir gereicht!

Es war super lecker, alles aus eigener Herstellung und frisch zubereitet.

Der Schnaps natürlich auch!

Aber für eine Mittagspause beim fahren war es zu mächtig (für mich).

Trotzdem sehr nett das einmal kennen zu lernen!

 

Allerlei Tiere rennen frei rum, die Menschen sind sehr nett und geben sich viel Mühe.

Sprit hat man extra für uns angeschleppt!

 

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Den Trinkrucksack konnten wir an einer Quelle auffüllen.

 

Dort stand ein alter Mann mit Pferd und Schweinen und schimpfte mit Emy über Politik.

Schon eine komische Szene!

 

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Das Pferd war der klare Chef im Ring und wies die Schweine gern und oft in die Schranken.

 

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Tobi sieht auch etwas ausgepumpt und überhitzt aus.

 

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Aber eigentlich hatten wir ein sehr gutes Wetter zum endurofahren.

Es war an den ersten Tage sehr heiss und etwas staubig. Danach dann deutlich nasser. Emy freute sich immer über Regen: "perfect wheather, very grippy"

 

Danach ging es weiter durch die Wälder aber wir mussten bald eine Pause einlegen.

Mit Essen im Magen ist es schlecht mit sportlichen Höchstleistungen...

 

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Wir hielten noch an einem anderen Bauernhaus wo man auch übernachten konnte.

Dort entstand dieses Foto.

 

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Es waren schon einige Kilometer zusammengekommen als wir am späteren Abend wieder am Äpfelhaus ankamen, ohne GPS Signalverlust waren es um die 120Km laut Tacho.

 

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Erstmal Moped pflegen und Bier trinken!

 

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Es war einfach herrlich abends dann noch im Pool zu entspannen

 

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25.Juli 2012 Mittwoch

 

Eigentlich war ein Ruhetag ohne Enduro geplant.

Aber wir beschlossen zu dritt (Tobi, Jogi und ich) doch mit Emy fahren zu gehen.

Das war kein Problem denn Emy hatte Zeit.

 

Es war wieder eine schöne Runde, aber ich muss zugeben ich war etwas müde und habe die optionalen Auffahren nur max. zwei Mal versucht.

 

Zu dritt unterwegs zu sein war aber schon sehr locker. Man wartet fast nie aufeinander und ist flüssiger unterwegs.

 

Gegen Mittag ging es ins Dorf was wir vom Montag schon kannten.

 

Eine ausgiebige Mittagspause mit Melone, Banane, Würstchen und nem Bier war sehr angenehm!

 

 

 

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Als wir abends zurück kamen chillten die anderen Drei am Pool.

Da haben wir uns nicht lange bitten lassen und nen richtig netten Abend genossen!

 

Jan

 

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Jonathan

 

 

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Flo

 

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Tobi

 

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Jogi

 

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Jonas

 

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So sah übrigens unser Umkleideraum aus

 

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Michail und seine Frau hatten wieder alles gegeben uns bekochten uns phantastisch!

 

 

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Zur Krönung des Tages gab es noch ein riesiges Pinnchen mit hausgemachtem Apfelschnaps.

Was hat der reingehauen und gestunken wie ein Kuhstall!

 

 

 

 

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Irgendetwas darin hat uns bewegt nachts bei strömendem Regen nochmal schwimmen zu gehen!

 

Foto folgt!

 

 

 

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26.Juli 2012 Donnerstag

 

 

 

Erstaunlich frisch ging es am Donnerstag mit allen sechsen weiter.

Die leichte Schlappheit vom Mittwoch war verschwunden und man konnte wieder nach Herzenslust fahren.

 

Mitten im Wald gab es einen kleinen Brunnen.

Wer den angelegt hat und vor allem wer auf die Idee kam das dort Wasser sei konnte Emy uns aber leider nicht sagen.

 

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Ziel des Tages war die alte Burgruine in der Nähe des Städtchens Lipova.

 

Diese Stadt kannten Tobi und ich schon von unserer Reise im Jahr 2010   Rumänien 2010

 

Wir hatten die Stadt damals nur von der Hauptstrasse kennengelernt und hatten sie nicht als sehenswert in Erinnerung. Es mag auch daran liegen das es die letzte Station war von der aus wir damals acht Stunden lang durch den Regen zurück Richtung Ballaton fuhren.

 

Der Blick der sich von der Ruine bot und der Weg den Emy uns dahin zeigt war aber toll!

 

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Lipova im Tal

 

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Das ist unsere Gruppe, im Hintergrun der Fluß Mures und eben Lipova.

 

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Zum Mittagessen kehrten wir in einer kleinen Pension ein und es gab sehr leckere und frische Suppe, Weissbrot und einheimisches Radler.

Sehr angenehm und eine gute Verschnaufpause wie man sehen kann.

 

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Hier im Hintergrund ist die Burgruine zu sehen.

 

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Diesmal hiess es an der Tanke Sprit fassen und manuell Zweitaktöl beimischen.

Emy zahlte wie gewohnt für alles, die Abrechnung sollte am letzten Abend erfolgen.

 

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Hinter der Stadt haben wir zur Freude der Dorfkinder einige knifflige Auffahrten versucht.

 

Hier eine recht zerbombte und technische Felsauffahrt.

Kurz nachdem dieses Bild entstanden ist hat sich Flo seinen Kühler verbogen.

Nachdem er ja schon am ersten Fahrtag Lenker und Rahmenheck kaltverformt hatte, steigerte dieser kleine Patzer seine Laune verständlicherweise nicht gerade...

 

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Ein schöner Fahrtag war es abermals!

 

Das Essen war wie gewohnt perfekt.

Michail fragte uns wenn wir abends ankamen, wann wir essen wollten und war da sehr flexibel und immer nett.

Meist haben wir abends kurz die Mopeds mit dem Kärcher sauber gemacht, einwenig Service um die Bikes für den kommenden Tag fit zu haben und dann ab in den Pool.

Noch ein, zwei Bier und ab ins Bett

 

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Navibild des Tages

 

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27.Juli 2012 Freitag

 

 

 

Es hatte über Nacht wieder ohne Ende geregnet und ich wollte eigentlich einen neuen Reifen für den nassen Wald aufziehen.

 

Aber ich hab mal versucht mit der Flex die Stollen einzuschneiden um etwas den Grip der ausgenudelten Michelin S12 zu verbessern.

Ob es was gebracht hat kann ich nicht realistisch sagen, den Grip hatte ich eher durch den ultraniedrigen Luftdruck den ich gefahren bin. Die Flex Methode ist jedenfalls machbar, auch wenn es eine Sauerei mit viel Qualm und heissem Gummiabrieb ist...

 

 

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Morgens holten wir in dem Dorf durch welches wir auf dem Weg zu den Bergen fuhren einen Freund von Emy ab.

Ich glaube er hiess Nepu?

Jedenfall war er derbe gut auf seiner EXC 350!

 

Als es gegen Mittag mal etwas schneller durch den Wald ging, hab ich plötzlich einen herben Schmerz an der Schläfe gespürt.

Da ich ohne Brille fuhr (Regen und Matsch hatten alles zugesaut) war mir wohl ein Insekt zwischen Helmpolster und Kopf gebrummt. Und dort hat es genau in die Ader an der Schläfe gestochen. Das hat sauweh getan und mich noch einige Stunden beschäftigt!

 

Aber die jungen Hunde bei der Pause haben für Ablenkung gesorgt!

 

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Die ganze Truppe war mit den kleinen bespaßt.

 

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Bald begann es heftig zu gewittern und in Strömen zu regnen. Wir verschoben die Weiterfahrt ein wenig.

 

Emy hatte noch die "cherry" angekündigt. Ein besonders schweres und schönes Flußbett.

 

Er hat nicht zuviel versprochen!

 

Hier ist ein Baum quer über den Bachlauf gefallen und den zu überqueren verlangt schon eine ganze Menge!

 

 

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Ich fuhr hinter Emy und als er diesen Felsen erklimmen wollte hat er sich ordentlich auf die Nase gelegt.

Folge waren eine zerstörte Fußraste und ein verbogener Lenker.

Das tat mir ziemlich leid, so hat er an dem Tag quasi nur für die Ersatzteile gearbeitet.

 

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Schliesslich sind wir alle durchgekommen und hatten eine Menge Spaß!

Es war hart und schön und Enduro als Teamsport finde ich immer wieder toll!

 

 

 

 

Abends hiess es dann für uns Mopeds säubern, Klamotten packen, Busse beladen und alles für die morgige Abreise fertig machen.

 

Emy musste für den nächsten Tag sein Bike fit machen. Ich hatte noch einen neuen Lenker, Bremsbeläge und eine gute Luftpumpe mit und habe ihm diese dann verkauft.

 

 

 

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Der letzte Abend war also recht betriebsam, die Abrechnung mit Emy und dem Wirt Michail stand ja auch noch an.

 

Für Emy waren p.P. 35€ fällig und für die Getränke bei Michail 25€ p.P.

 

Sehr günstig wenn man bedenkt das wir beim trinken nie aufs Geld oder die Menge geachtet haben und bei den 35€ für Emy war ja neben dem Essen auch noch das Tanken an zwei Tagen dabei.

Auch fühlten wir uns nicht übers Ohr gehauen oder sowas. Man liest ja öfters von Guides die einen bewusst zu Bekannten schleppen und so mehr Geld für sich herausschlagen.

 

Nein, Emy ist ein ehrlicher Kerl und ein toller Guide!

 

 

Ich glaube wenn ich hier ein Fazit schreibe treffe ich die Meinung von uns allen.

 

 

 

Emy macht seinen Job super.

Er fährt einen guten Mix aus hartem und flüssigen Enduro und achtet dabei sensibel und unauffällig auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten seiner Gruppe. Völlig ohne Angeberei und mit viel Ruhe fährt er voraus und zeigt die besten Tracks.

Ich glaube auch mit uns als Gruppe hat er Spaß gehabt. Wir sind recht homogen vom Können, mögen es auch hart und sind pflegeleicht.

Zitat Emy: " It was fun with you. We rode everything: Hardtrack, Softtrack, Fasttrack, Losttrack und Newtrack"

 

;-)

 

 

Das Gelände ist super.

Beim Blick auf die Berge am Ankunftstag waren wir sehr skeptisch. Eher weit weg schienen diese und so stand das nicht auf der Homepage von Emy beschrieben.

Die Anfahrt mag in 10 Minuten zu schaffen sein - wenn man Vollgas fährt.

Wir brauchten immer länger. Es war aber okay und nicht so schlimm wie befürchtet.

Einmal in den Bergen gibt es alles was das Enduroherz begehrt!

Schöne Aussichten, krasse Auf und Abfahrten, Bachbetten, verborgene Quellen und Natur pur.

 

 

Die Pension ist ebenfalls super.

In Rumänen schreiben viele Pensionen *** an ihre Hauswand, aber das Äpfelhaus hat auch westliche ***.

Gebaut von einem belgischen Geschäftsmann wird das Haus betrieben von zwei Polen. Und Michail und seine Frau machen einen klasse Job.

Sehr flexibel, super Essen, alles sauber, stets wirklich nett und freundlich uns gegenüber.

Ob man nach einer Flex fragt oder bittet das Frühstück erst um halb neun zu bekommen, alles kein Problem!

 

 

Ich denke das wir nicht das letzte Mal bei Emy und im Äpflehaus gewesen sind!

 

 

 

 

Hier ein Video von den letzten vier Tagen

 

 

 

Und noch ein Bild was unsere Gruppe zeigt
 
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28.Juli 2012 Samstag

 

Auch die beste Zeit hat ein Ende, also ging es am Samtag früh wieder in Richtung Dortmund.

 

Leider war Jogi schon am Vorabend sehr erschöpft und k.o. und das hat ihm eine schlimme Rückreise beschert. Jonathan ist komplett durchgefahren und Jogi hat auf dem Beifahrersitz gelitten.

 

Ansonsten sind wir super durchgekommen. 14-15 Stunden sind natürlich eine Hausnummer...

 

Mein 20 Jahre alter T4 Benziner hat Tobi und mich wohlbehalten mit 9.5 Litern auf 100Km nach Dortmund gebracht.

 

Rueckreise

 

 

 

 

 

 

 

 

Insgesamt bin ich in den fünf Tagen mit meiner Husaberg 496 Kilometer und 17 Betriebsstunden gefahren

 

Übrigens hat EMY seit einiger Zeit eine tolle neue Unterkunft direkt an den Bergen.

Die Anfahrt ins Gelände entfällt so also komplett!

 

Siehe Bericht aus 2015

 

http://www.fortbewegungsfreunde.de/2015/05/enduro-mit-emy-2015-6.html

 

 

 

 

 

Kommentare

Diana 05/26/2015 05:35

Danke Jungs für die netten Wörter! Wir freuen uns, dass wir seit 2013 mit einer neun Pension zusammenarbeiten, die direkt neben den Bergen ist, so dass die Strecken schon hinterm Haus anfangen! Auf diese Weise konnten wir sicherstellen, dass Ihr bei euren zweiten Besuch voll zufrieden wart! :) Viele Grüße aus Rumänien, Diana von Enduro mit Emy