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Fortbewegungsfreunde Vier Dortmunder auf Touren

Kreuz und quer auf dem Asnen

Fortbewegungsfreunde
10-15.06.08

Das war unser zweiter Paddelurlaub in Schweden, wir haben den Asnen via Google-Earth zufällig gefunden.
Der See schien uns in seiner Größe und Entfernung nach Dortmund als gutes Reiseziel.
Fragt man heute ein Navi wieviele Kilometer es sind spuckt es 900km und ca. 10std Fahrzeit aus.
Das bedeutete für uns wir brechen nach dem abendlichen Fußballspiel der damaligen EM auf, holen Dreas ab und fahren in Richtung Norden.
Fahrbarer Untersatz war mein 316i BMWcompact mit einem für ein Auto dieser Größe gutem Stauraum und enormen Komfort. Man muß natürlich in Betracht ziehen mit welchen Autos wir sonst unterwegs waren!
Ein Novum ist die Dachbox die wir mitnahmen.

Luftdruck überprüfen an der Tanke in Dortmund

Die Fahrt war ziemlich problemlos und mit abwechselnen Fahrern und Schläfern auch entspannt.
Eine Fährfahrt von Fehmarn nach Rodby ca. 40 min und wir hatten Dänemark unter den Füßen.
Unter Deck

Auf der Fähre





Leider haben wir einen Fehler gemacht: Wir haben versucht morgens in Dänemark vollzutanken!
Das ist eine miese Idee, alle Tankstellen machen erst um fünf Uhr morgens auf und und sind in der Zwischenzeit nur mit Karte zu bedienen. Zum Glück hat Dominique rausgefunden wie das funktioniert.
Tankstellensuche


Der Campingplatz war gegen 9 Uhr dann erreicht und sehr schön gelegen.Die Besitzer waren nicht besonders freundlich, aber was solls!
Der Platz ist trotzdem zu empfehlen, wer Interesse hat:link .
Hier noch ein Luftbild von Google:


Wir haben dann sofort die Boote bekommen- das Modell was wir schon aus dem Vorjahr vom Bolmen kannten:
link
Erstmal alles abladen und in Richtung Anleger schleppen

Wie man sieht ist es schon ganz schön windig!
Der Anleger ist perfekt zum beladen da er hinter dem Ausleger relativ ruhiges Wasser schafft.

An den Baumwipfeln erkennt man den Wind!

Ist auch wichtig!

Anstatt der wasserdichten Weithalstonnen hatten wir diesmal wasserdichte Taschen vom Bootsverleih bekommen- nicht unbedingt ein Fortschritt!

Die Wellen, man sieht wie der Ausleger das Wasser zurückhält


Unser Startpunkt bei Sirkön:


Wir sind leider nicht besonders weit gekommen.
Schon beim ablegen haben Dreas und ich eine Unmenge an Wasser beim wenden ins Boot bekommen.
Mit den vollbeladenen Kanadieren hatten wir keine Chance gegen den auflandigen Wind anzupaddeln und haben hinter der nächsten kleinen Insel Schutz gesucht.
Vorm Wind geschützt haben wir im Schilf überlegt wie wir weitermachen.




Wir, bzw. alle ausser mir schlafen erstmal ne Runde:


Im trüben in der Haltung eines NavySeals


Fast unisono waren wir der Meinung das wir zurück zum Campingplatz paddeln sollten. Ein herber Rückschlag, aber auf Grund des kritischen Windes und vor allem der Wellen eine vernünftige Entscheidung. Hatten wir doch schon auf dem Weg vom Anleger zur Insel die Kanadier an ihrem absoluten Grenzbereich bewegt. Aus dem letzten Jahr kannten wir "rauhes Wasser" schon vom Bolmen, waren damals schon verwundert was ein See an Seegang aufbieten kann, aber der Asnen hat dies noch getoppt.
Jedenfalls sind wir mit Rückenwind (ohne Tomas D. ) zurückgefahren.
Hier jetzt ein paar Impressionen vom stationären Dasein.
Ersteinmal der Seegang

unser Zeltplatz


zwar nicht in Polen, aber trotzdem alles im Blick

Landgang, tschuldigung -Gesundheit!


Wir haben einen wertvollen Tag an Land verbracht was anfangs nicht weiter schlimm im Nachhinein aber sehr schade war!
Landgang abends und Ersatzbeschäftigung:


Wir haben unseren Landgang mit Müßiggang verbracht...
Frühstück


Wir waren mit einer uralten Rute gekauft 1996 in Florida angeln, besser wir haben es zumindest versucht.

echte Bruderliebe!


Erwischt! Der mag doch gar keinen Fisch!




Der grosse Kentertest


Am Abend unseres zweiten Tages in Schweden haben wir uns ans Wasser gesetzt und gehofft das wir am nächsten morgen los können.
Im Hintergrund sieht man den inzwischen abgerissenen Teil des Ablegers und gute Freunde.

Fotograf


die Bucht für die Motorboote



und hier das Logo der Fortbewegungsfreunde

Dominique

und noch einige Bilder vom Abend



blödsinnmachend


Da wir zum ersten Mal eine Angel dabei hatten und wenig Ahnung von der Materie hatten haben wir uns bei freundlichen Anrheinern erkundigt was zu tun ist falls man etwas fängt.
Und das hat man uns sehr anschaulich erklärt!




Abends Feuer, ohne Fisch, is klar!


Schliesslich sind wir nach zwei Nächten auf dem Platz aufgebrochen um den See zu erkunden. Das Wetter ist gut, relativ kühl, leicht windig und der See flach.
Endlich wieder Meter machen und den Weg geniessen!



Sonderlich weit sind wir wahrscheinlich nicht gekommen, aber nach der vorherigen Stagnation ein deutlicher Fortschritt!
Wie immer haben wir vor der gänzlichen Dunkelheit nach einem geeigneten Nachtlager Ausschau gehalten und eines gefunden.
Eine kleine Insel inmitten des Sees mit bemoostem Boden und reichlich Steinen.
Erster Eindruck von Dre:

Lagerstelle

Anlegemanöver

Feierabend


Zeit ein Haus...ein Zelt aufzubauen!



Wir hatten ein gutes Abendessen und einen schönen Abend und haben uns nach ein paar Faxen ins Zelt gelegt.






Faxen:

Feuer!

Manfrotto im Hintergrund Benjo im Vordergrund

Am nächsten morgen brennt der ganze Boden rund um die Feuerstelle des Abends als Schwelbrand weiter, hat auch genug Kraft um Tobis Toast zu wärmen.
Wir sind bereit weiter zu fahren und brechen nach kurzem, teils deftigem Frühstück auf.



Ein für uns kurioses Hindernis!
Der See sieht aus als ob er endete, nur ein Nadelöhr führt wie es unsere Karte anzeigt weiter in den nächten Abschnitt!
Ein Erlebnis!


fiese Weitwinkelaufnahme, man beachte die großen Hände!

nach dem Nadelöhr


Es geht weiter bei angenehmen Temperaturen und gutem Schnitt.
Mit viel Ruhe und Gemütlichkeit wird die Angel ausgeworfen und dem Abend entgegengetrieben.
Ein paar Portraits:
links

rechts

müde?

nööö



Pause an Land an einem Fischzuchtbecken?!



raus mit der Angel, wozu haben wir denn eine Angelgenehmigung gekauft?!

und etwas entspannen

feiner lens-flare bei 28mm


dem Abend entgegentreiben

Der Landeplatz ist super, auf den zweiten Blick!






und Abendessen


und zufrieden?!


Eine schöne Insel mit einem fetten Hinkelstein darauf.
Hier vom Hinkelstein gesehen

versteckt zwischen den Bäumen

Abendravioli


am nächsten morgen Dreas vom Hinkelstein gesehen

und ich auf dem Steinchen

Rein in die Boote und rauf aufs Wasser.

Es sollte ein intensiver und schöner Paddeltag werden.



Das Wasser war ruhig und der Himmel voller weisser Wolken die der Sonne nur manchmal Platz machten.

Zeit ein paar Bilder zu machen.

Abends sind wir an unserem Ausgangspunkt angekommen und haben die Boote entladen.



Wir haben gut geplant, für die letzte Übernachtung ist noch genug zu essen da, ein paar Dosen Bier haben wir auch noch.
Wie schon im Vorjahr auf dem Bolmen möchten wir eine Nacht in einer schwedischen Hütte schlafen bevor wir die Heimreise am nächsten morgen antreten. Man kann auf dem Campingplatz duschen und muß die lange Autofahrt nicht völlig dreckig starten.
Typische Hütten


Abends nocheinmal alles revuepassieren lassen und dann ab in den Schlafsack.

Vor der Abreise

Auf der Heimfahrt


Dreas hat ein GPS dabeigehabt das unsere Route aufgezeichnet hat. Hier ein Bild der Route in Google Earth


Es war eine sehr schöne Paddeltour, der Asnen bietet viel Abwechslung und unser Startpunkt war gut gewählt.
Leider hatten wir an den ersten beiden Tagen zuviel Wind um gut fahren zu können und mussten auf dem Campingplatz übernachten.
DIe anderen beiden Schlafplätze waren dafür super!
Unsere Ausrüstung war gut, haben wir doch mit den Jahren dazugelernt und aufgerüstet.
Für die nächste Reise steht vor allem gutes Regenzeug und eine anständige Angel auf dem Plan.
Auch unser Proviant war gut bemessen- wir hatten alles dabei was wir brauchten.

Mit riesiger Vorfreude auf den Sommen 2009

Jonas

Kommentare

Wasserbett 12/01/2009 12:15


Sehr aufluschlussreiches Bildmaterial. Danke! :)